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Beliebte Geschichten

Warum sind reiche Menschen so hartherzig?

Eines Tages kam ein Mann zu einem Gelehrten und wollte von ihm wissen: „Meister, warum sind reiche Menschen meist so hartherzig und kalt?“

Eines Tages kam ein Mann zu einem Gelehrten und wollte von ihm wissen: „Meister, warum sind reiche Menschen meist so hartherzig und kalt?“

Ohne darauf zu antworten, forderte ihn der Meister auf: „Geh ans Fenster und blicke durch die Scheibe?“ Der Mann trat ans Fenster und sah hinaus.

„Was siehst du?“

„Was soll ich schon sehen? Ich sehe die Menschen, die Straße, den Park, den blauen Himmel, die Sonne.“

Nun verlangte der Meister vom Mann, sich vor den Spiegel zu stellen - was dieser auch tat.

„Und was siehst du nun?“

„Na ich sehe mich!“, antwortete ihm der Mann verdutzt.

Damit hast du dir deine Frage selbst beantwortet: „Das Fensterglas unterscheidet sich vom Spiegel nur durch eine Silberschicht. Nur durch dieses bisschen Silber siehst du plötzlich nur noch dich!“

Chassidische Erzählung

Wir zeigen oft auf andere Menschen und lachen oder finden etwas an ihnen schlecht. - Eine Erzählung

Diese wahre Begebenheit möchte ich mit euch teilen. Mich hat diese kleine Geschichte sehr berührt


Gestern konnte ich etwas "beobachten", was ich euch erzählen möchte. Vielleicht kann der eine oder andere mitfühlen oder meine Ansicht verstehen:

Als ich in den Wagon einstieg und mich setzte, bemerkte ich neben mir zwei alte Frauen, welche einer Minderheit angehörten. Ich glaube, was uns alle spaltet ist die Enttäuschung. Die wir oft einfach nicht mehr hinterfragen, weil für uns in manchen Momenten etwas faktisch richtig ist. Oder zu sein scheint.


Irgendwie fand ich beide sehr sympathisch. Und ich sollte noch Augenzeuge einer spannenden Situation werden. Sie erinnerten mich an diese kitschigen Filme, wirkten etwas mystisch und doch lieb, was mich unsagbar faszinierte. Vor allem lässt mich die Erinnerung gerade auch nicht los.

Ich kramte in meiner Tasche nach der Fahrkarte, da ich den Schaffner schon annähern sah. Ein ruhiger, selbstbewusster Mann, der seine Aufgabe pflichtbewusst zu erledigen schien. Er kontrollierte den Fahrschein und wandte sich auch gleich den alten Damen zu.

Ein kleiner Wirbel und Aufruhr entstand, welcher meine Aufmerksamkeit in den Bann zog. Interessiert lauschte ich gebannt der Unterhaltung.

Ein gefaltetes Papier lag auf dem kleinen Tischlein und eine alte Frau bemerkte zynisch, dass sie doch schon bezahlt habe. Und die andere Dame meinte, sie wäre gerade in den Zug gestiegen und das würde nicht viel mehr als 1 Leva kosten.

Der Schaffner lies sich jedoch nicht beirren und beharrte darauf, dass es schon knapp 3 Leva kosten würde. Ich selbst musste schon grinsen und versuchte dies natürlich zu verbergen, da ich selbst nicht in dieses Spiel gezogen werden wollte.

Sie musste dennoch zahlen und kramte in ihren Taschen ihre Stotinki (Cents) hervor. Es war ein kleines Häuflein in ihrer Hand und ihr liebliches, älteres Gesicht verzog sich in Enttäuschung und beinahe in Entsetzen. Doch wo der Schaffner Recht hat, hat er eben Recht. Es würde schlussendlich der Bahn fehlen. Und auch dem gönne ich es.

Dennoch erheiterte mich die Kreativität und Hartnäckigkeit der alten Dame. Wie viel Aufwand, Kreativität bräuchte sie, um einen Leva (50 Cent) zu verdienen? Wenn sie versucht, diese - für andere scheinbar ein paar läppische Münzen - für sie wichtigeres zu halten?

Nachdem sich alles wieder beruhigt hat, kramte ich in meiner Tasche. Ich hatte leider selbst nur noch 30 Cents darin, doch diese hielt ich während der Fahrt fest in meiner Hand. Bis zum Aussteigen kämpfte ich gedanklich, ob ich ihr diese Münzen in die Hand drücken sollte oder nicht. Es ist eine Frage des Rechtes. Sie hatte schlussendlich Unrecht und dreist war sie auch. Ich entschied mich, dass ich ihr die Cents in die Hand drückte. "Für einen Kaffee", sagte ich, als ich ihr die Münzen in die Hand legte, welche sie reflexartig ausstreckte. Ihre verwirrte Mimik verwandelte sich wieder in dieses gutmütige Lächeln und ihre Augen hatten ein gewisses Strahlen. Keineswegs schelmisch oder egoistisch oder abwertend, welch dumme Aktion es von mir wäre. Sondern so, dass ich mir dachte: Ja, dieses Lächeln waren mir diese Cents wert.

Wir zeigen oft auf andere Menschen und lachen oder finden etwas an ihnen schlecht. Ich schließe mich dabei nicht aus.Vielleicht weiß ich zu gut, wie es ist, wenn mit dem Finger auf einem gezeigt wird. Dieses Gefühl lässt sich nicht mehr so einfach ausradieren.

Wer weiß, vielleicht hat diese kleine Anekdote jemanden so gut gefallen, dass dieser Mensch sie teilt und seinen Freunden zeigt. Darum möchte ich auf dieses Projekt hinweisen und noch einmal erwähnen: Für manche ist der Aufwand irrsinnig groß, 50 Cent zu verdienen. Dennoch plediere ich darauf, dass auch sie ein Recht auf ein würdevolles Leben haben: https://hifa.at/index.php/…/hilfsprojekte/rehacenter-ozubulu

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Stilblüten: Witzige Sätze aus Schüleraufsätzen

Lustige Sätze aus Schüleraufsätzen

Es gongte - und der Lehrer ging ein. Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft. Nachdem die Menschen aufgehört hatten, Affen zu sein, wurden sie Ägypter.

Die drei Nachfolger Karls des Großen kamen überein, keinen zu bevorzugen. So wurde das Reich durch den Vertrag von Verdun in drei gleiche Hälften geteilt.

Wenn einer als Pferd geboren wird, so kann er das nicht ändern. Er bleibt ein Pferd, bis er stirbt.

In England ist die Königin immer eine Frau.

Aus meiner Babyzeit weiß ich keine Memoiren mehr.

Ein Kreis ist ein rundes Quadrat. 

Jeden Tag muss ich um 6 Uhr meinen Aufstand machen, damit ich rechtzeitig in die Schule komme.

Die Eltern sollten dafür sorgen, dass sie das Kind richtig führen.
Das nennt man Führsorge. 


Wenn mein Vater heimkommt, warte ich oft auf ihn und stehe Spalier. 

Wenn mein Vater und ich Dummheiten machen, sagt meine Mutter immer: „Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd.“ 

Wenn ein Einbrecher in unsere Wohnung kommen sollte, halte ich mich ganz ruhig und bin ganz still und schreie nach meinen Eltern. 

Wir gingen in die Oper. Auch Vater hatte sein bestes Abendkleid an. 


Für die Wanderung nahmen wir als Verpflegung Brot, Streichwurst, Limonade und unseren Bello mit. 

Wir sahen lange einem Angler zu. Er hatte einen Köter ins Wasser geworfen, aber niemand biss an. 

Man nannte Ludwig XIV. Sonnenkönig, weil er ein so strahlendes Lächeln hatte. 

Alle diejenigen, die Hunde halten, müssen mit einem Halsband versehen sein. 

Die Jungen der Fische heißen Leichen. Aber die wachsen und werden später Fische. 

Neben meinem Schreibtisch hat ein Stuhl Platz genommen. 

Mein älterer Bruder musste zum Militär, denn er ist gewehrpflichtig. 

Meinem Großvater müssen wir öfters ein Extrasüppchen rösten. 

Meine Oma hat Pillen, die muss sie immer eine Stunde vorher nehmen, bevor die Schmerzen anfangen. 

Wir haben in der ganzen Verwandtschaft keinen Hund. 

Meinem Vater gelingt es, alle Schwierigkeiten, die sich mir bieten, zu überwältigen.


Skurrile Novelle über ein Liebesleben: Der Theodor-Verein

Skurrile Novelle über ein Liebesleben: Der Theodor-Verein

In Aching, einem umfänglichen Marktflecken im Niederbayrischen, wo selbst sich das Finanz- und Bezirksamt sowie das Amtsgericht des Gaues befindet, im wunderschönen Aching gibt es einen seltsamen Verein: den Theodor-Verein. Er hat seine Ursache nicht etwa darin, dass es einen heiligen Theodor gibt, nein, er ist gegründet worden aus einem ganz und gar weltlichen Anlass. Bestehen tut er seit vier Jahren, Mitglieder hat er seither ganze sechzehn Männer, mehr werden es nie werden, höchstens, wenn einer in die Ewigkeit muss, weniger.

Beim Theodor-Verein ist dabei der Oberförster Jegerlochner, der Friseur Atzlinger, der Bäckermeister Sesselbacher, der Kaminkehrermeister Windmoser, der Lohnkutschereibesitzer Ignaz Pranzinger, der Wirt vom »Grünen Baum« namens Joseph Pointner, der Postinspektor Bichler, der Assessor Mirzldinger, der Gendarmeriekommandant Heuberger, der Metzgermeister Silvan Allstettner, der Gemeinderat Hintauf, der Erste Bürgermeister Simon Ederinger, der Mesner Laukner, der Viehhändler Treiml, der – halt, halt, man sieht, das sind lauter honorige Leute!

Der aber, der als eigentlicher Urheber des Vereins gilt, das ist ein Bazi, wie er im Buch steht, ist als einziges Mitglied ledig und Schlossergeselle: er schreibt sich Johann Theodor Hanf, wird aber allgemein der »Amreiter-Tederl« geheißen, weil man das Haus, von wo er heraus gekommen ist, beim »Amreiter« heißt.

Und, damit ich’s kurz sage: der »Theodor-Verein« ist so zur Welt gekommen: Nämlich eines Tages hat sich’s in Aching herumgesprochen, dass die Kellnerin vom »Grünen Baum« in anderen Umständen ist. Die Kellnerin heißt Wally, ist eine resche, prall gewachsene Person und bedient heute noch beim Pointner. Sie wird alt sein ihre achtundzwanzig Jahr, hat ein Maulwerk – um’s in unserer Sprache zu sagen – wie ein Schwert und ist immer noch begehrt weitum. Augen hat sie – ich sag’ dir, da steigt dir der Geist ins Blut, wann dich die anschaut.

Gut also, ihr Bauch ist eines Tages verräterisch dick gewesen, zu verheimlichen war nichts mehr, aber die Wally hat das kein bißl geniert.
Wenn ein Mannsbild auf sie zweideutig gelinst hat und etwa gleich gar sowas fallen gelassen hat wie: »No Wally, i moan glei gor, bei dir spukt’s! Kimmst ja daher wia a trogerte Kuah!« und wenn er gefragt hat, wer denn da der Vater sein wird, alsdann hat sich die Wally breithüftig hingestellt und unangefochten gesagt: »Zu wos san mir Weiberleit denn do, moanst? Glaabst eppa, i mächt ois a austrocknete Jungfrau sterbn, ha! … Wer der Vata is, dös werst scho derfahrn, neugieriga Tropf, neugieriga … Schaug nur, daß d’ es du it macha muaßt!«
»Hoho! Hoho!« hat auf das hin der also Angesprochene meistens herausgestoßen und war nicht mehr weiter neugierig.

Die tapfere Wally hat einen kugelrunden Buben zur Welt gebracht und der »Amreiter-Thedi« ist vorgeladen worden. Vor Gericht ist er nicht im Mindesten reumütig oder gar bestürzt gewesen.
»Fräulein Wally Heitmüller gibt Sie als Vater an«, hat der Richter zum Thederl gesagt und gefragt, ob er was dagegen einzuwenden habe.
»Dagegn? … Ja, scho«, gab der Thederl drauf Antwort. »Sie bestreiten also die Vaterschaft?«
»Na, dös net, aba dö alloanige, Herr Amtsrichter!«
»Die alleinige? … Was soll denn das heißen? Glauben Sie etwa, dass da mehrere im Spiel sind?« hat der Richter schärfer gesagt.
Und: »Ja! Jawohl, Herr Amtsrichter!« hat der Thederl geantwortet. Ganz frech und infam. »So! Und können Sie das mit Ihrem Eid bezeugen?«
»Wenn’s sei muaß, ja, Herr Amtsrichter«, sagt auf das hin der unerschrockene Thederl und lächelt ein wenig: »Aba es werd’s kaum braucha …« Der Richter hat den trockenen Kopf gehoben. Baff war er.
Der Thederl aber hat sich fester hingestellt und hat das Aufzählen angefangen, ganz sachlich, ganz gemütlich. »Also«, hat er gesagt: »Do is amoi der Pointnerwirt selba, nacha der Herr Oberförster Jegerlochner, nachha der Metzger Allstettner, der Hintauf, der Bürgermoasta, der – – –«
»Tja, Tja … Wa-was soll – Unsinn! … Beleidigen Sie doch …!« schrie der Richter. Er ist einer, der – wie man bei uns sagt – zum Lachen in den Keller hinuntergeht und ewig ein Gesicht macht, als hätt’ er Essig gesoffen. Aber der Thederl ist gar nicht anders geworden.
»Nana, beleidigen? … Koa Red davo, Herr Amtsrichter … Nana, aba dö Herrn kunntn ja selba aa kemma, wenn’s sei muaß!«, hat er kreuzruhig gesagt und auf das hin ist die Verhandlung vertagt worden.

Beim Pointner, im »Grünen Baum«, haben den Thederl alle »Väter« urfidel empfangen. Der ganze Marktflecken hat über diese niederträchtigen Ehebrecher getobt und natürlicherweise hat es da und dort, bei so einem honorigen Menschen daheim, eine hitzige Ehestreiterei gegeben.
»A so a Loadsau … A so a Dreckfetzn!« haben die entrüsteten Weiber von Aching über die Wally geschimpft. Die hingegen hat sich gar nicht versteckt und kühn ist sie jeden Tag mit dem Kinderwagerl durch die Straßen gefahren. »Ös?« hat sie zur bissigen Reblechnerin gesagt: »Ös …? Ös derhoits ja net amoi oa Mannsbild, aba bei mir kinna zwanzge kemma, nachha bin i oiwai noch ganz!«

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Und richtig: Theodor hat der Bub geheißen, dem Buchstaben nach scheint der »Thederl« auch Vater zu sein, hingegen die Alimente – pro Mann vier Mark im Monat – zahlt jedes Vereinsmitglied pünktlich am Ersten.
»Bei sechzehne trogt sich a Kind aus«, sagt die Wally: »Do gibt’s aa koane Streitigkeitn! Wenn oana so wenig zoin muaß für sei Todsünd, riskiert er’s gern!«
Und jedesmal, wenn es sehr laut und lustig zugeht im »Grünen Baum«, dann ist ganz gewiss der Theodor-Verein beisammen.

Oskar Maria Graf (* 1894 in Berg; † 1967 in New York)

Dankbarkeit

Unzufriedenheit treibt uns an. Aber ist es immer ein Vorteil? Diese ganz kurze Geschichte sagt sehr vieles aus


Abraham Lincoln las als Junge den Satz: "Die Menschen murren, weil keine Rose ohne Dornen wächst, warum danken sie eigentlich nicht dafür, dass Gott auf dornigen Stengeln so schöne Rosen wachsen lässt?" Diesen Satz hat er lebenslang nicht vergessen. Er hat ihm geholfen, durch Dankbarkeit ein innerlich reicher Mensch zu werden.

Autor unbekannt

Das Leben ist zu kurz für irgendwann!: 10 Frauen erzählen vom Auswandern


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Zehn wahre Geschichten vom Auswandern

Wer hat nicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt den Alltag hinter sich zu lassen und ein ganz neues Leben in einem anderen, vorzugsweise warmen Land zu beginnen? Meistens bleibt es beim Gedankenspiel. Die zehn Autorinnen dieses Buchs haben den Schritt gewagt und den Mut aufgebracht, sich auf das Abenteuer Auswandern einzulassen und sind dabei in sehr unterschiedlichen Ländern wie zum Beispiel Bosnien, Spanien, Italien, Ungarn oder den USA gelandet. Jede einzelne dieser Frauen schreibt hier über ihre ganz persönlichen Erfahrungen in ihrer neuen Heimat. Ob der Liebe wegen, beruflich motiviert, aus Neugier oder aufgrund einschneidender Erlebnisse, jede Frau hat ihre individuelle Geschichte und ihre eigenen Beweggründe, die den Ausschlag für einen Neuanfang gegeben haben.

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